Wo ist all das kalte Wasser hin?

Es ist mal wieder so weit. Die Zeit des Jahres hat begonnen, in der Sport treiben bestraft wird. Stellt man sich nämlich anschließend unter die Dusche, muss man feststellen, dass mal wieder jemand schneller war und das ganze kalte Wasser verbraucht hat.

Duschen im Sommer ist also alles andere als erfrischend, vielmehr schwitzt man nach der Säuberungsaktion mehr als zuvor. Doch da wir inzwischen schon ein paar Jahre in der Wüste leben, hatten wir genügend Zeit, uns mit den lokalen Gepflogenheiten vertraut zu machen. Statt Eiswürfel in den Wasserfilter zu packen (ja, den braucht man hier, sonst werden die Friseure in Dubai arbeitslos) wird einfach der Wasserboiler ausgeschaltet. Voilà – das Wasser ist kalt. Eiskalt. Blöd ist es dann nur, wenn man das Bedürfnis hat, warm zu duschen (zum Beispiel weil die Klimaanlage in der Dubai Mall mal wieder auf 10 °C eingestellt war oder man sich bei der letzten Abfahrt in der Skihalle erkältet hat). Doch auch dafür gibt es eine Lösung: Dreht man den Wasserhahn auf „kalt“ und wartet ein bis zwei Minuten (die man übrigens hervorragend zum Haare waschen nutzen kann – dass Dubai den Weltrekord im Wasserverbrauchen aufgestellt hat, sollte man selbstverständlich nicht produktiv unterstützten) ist das Wasser auf magische Weise wieder warm. Zumindest so lange niemand der Mitbewohner auf die Idee kommt, den Boiler wieder einzuschalten. In diesem Fall bleibt dann nur noch der gekühlte Pool.

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