Dubai on the cheap

Dubai mit wenig Geld geht nicht? Von wegen! Anbei die besten Tipps für einen perfekten Kurztrip in die Wüstenstadt. // Travelling to Dubai means to spend a lot of money? That’s not true! Here you find the best tips for travelling to Dubai on the cheap.

1. 828 Meter Höhe bestaunen

Zugegeben, der Eintritt in den Burj Khalifa ist nicht umsonst. Mit vorheriger Reservierung kostet es etwa 25 Euro, in den 124. Stock zu fahren, ohne Reservierung sogar über 100 Euro. Man kann das höchste Gebäude der Welt aber auch einfach nur von außen bestaunen, zum Beispiel vom Eingang des Souk al Bahar, der sich direkt gegenüber der Dubai Mall befindet. Wer auf den Höhenrausch nicht verzichten möchte, kann auch im Hotel The Adress Downtown ganz kostenlos mit dem Aufzug in die Bar Neos fahren. Diese befindet sich im 63. Stock und bietet aufgrund der großen Panoramafenster einen tollen Ausblick auf den Burj Khalifa und Dubai Downtown.

2. Sightseeing und Shopping verbinden

Natürlich kann man in der Dubai Mall ganz schön viel Geld liegen lassen – oder aber man konzentriert sich auf die „Sehenswürdigkeiten“ des Einkaufszentrums und lässt die Shops links liegen. Am beeindruckendsten ist wohl das riesige Aquarium, in dem man Haie, Rochen und Taucher stundenlang beobachten kann – und zwar völlig kostenlos. Wer mag, kann im Anschluss noch durch den nebenan befindlichen Gold Souk schlendern und sich im Anschluss die Klippenspringer anschauen. Für den Schluss aufsparen sollte man sich die Dubai Fountain – das Highlight schlechthin. Nach Einbruch der Dunkelheit „tanzen“ die Wasserfontänen des Brunnens alle 30 Minuten zu arabischer aber auch bekannter Popmusik. Die Vorführungen finden immer zur vollen und zur halben Stunde statt (die letzte Show ist um 23 Uhr). Es empfiehlt sich, schon etwas früher nach draußen zu gehen, um sich einen guten Platz zu sichern.

3. Strände der Stadt erkunden

Die gute Nachricht: Viele Strände der Stadt können kostenlos besucht werden. Wer Handtuch, Sonnenschirm und Wasser selbst mitbringt, kann auf diese Weise einen wundervollen Tag am Strand, ganz ohne Geld auszugeben, genießen. Zu den beliebtesten Stränden zählt der Strand vor den Jumeirah Beach Residences (kurz: JBR Beach), wo es auch sanitäre Anlagen, Sportgeräte, Restaurants, Cafés und Liegewiesen gibt. Wer es etwas ruhiger mag, sollte dem Sufouh Beach einen Besuch abstatten (zwischen Burj al Arab und Palm Jumeirah; auf der Beach Road in Richtung Abu Dhabi führt nach der Bushaltestelle „Sufouh Road“ ein unbefestigter Weg zu dem einfachen Strand – sanitäre Einrichtungen gibt es hier nicht). Ebenfalls sehr beliebt ist der Kite Beach, der sich zwischen Burj al Arab und der Mercato Mall befindet. Hier kann man nicht nur entspannen, sondern auch den Kitesurfen zuschauen!

4. Durch die Souks schlendern und feilschen

Ebenfalls völlig kostenlos ist ein Besuch der Souks der Stadt. Am besten begibt man sich dazu nach Deira, wo der Spice Souk und der Gold Souk angesiedelt sind. Hat man genug von Gewürzen und Glitter, kann man mit einem Abra, einem traditionell arabischen Holzboot, den Creek überqueren. Die Boote haben keinen festen Fahrplan, sondern legen immer dann ab, wenn sie voll sind. Dies ist in der Regel alle paar Minuten der Fall. Eine Überfahrt zur Dubai Old Souk Station kostet 1 AED, umgerechnet also gerade einmal 25 Cent. Auf der anderen Seite angekommen, kann man sich dem Old Souk von Bur Dubai widmen. Hier werden vor allem Tücher und Schals verkauft. Hartnäckiges Handeln wird belohnt: Für ein einfaches Seidentuch wollen die Händler oftmals 100 AED und mehr haben. Wer kurz vor Schluss oder außerhalb der Hauptreisezeit shoppen geht, kann den Preis mit etwas Geschick jedoch auf 12 bis 15 AED pro Tuch herunterhandeln. Am östlichen Ende des Old Souks befindet sich auch ein kleiner Hindu-Tempel, um den sich ein kleines „Little India“ mit allerlei Ständen angesiedelt hat.

5. Traditionelles Arabien entdecken

Im Anschluss an den Souk-Besuch bietet es sich an, durch die Gassen des Bastakiya-Viertels zu schlendern. Vom Old Souk geht es dazu immer in östlicher Richtung am Creek entlang. Die originalen, typisch-arabischen Häuser mit ihren signifikanten Windtürmen wurden liebevoll restauriert und können kostenlos bewundert werden. Zudem gibt es einige Kunstgalerien und kleinere Museen, wie das Coin Museum oder das Horse Museum. Ebenfalls in der Gegend befindet sich das Dubai Museum, das durch das große Holzboot vor seinen Eingangstoren sofort auffällt. Teile der originalen Stadtmauer verlaufen heute noch entlang des Museums, das zu einem günstigen Preis von 3 AED (ca. 0,80 Euro) besichtigt werden kann. Wer danach immer noch nicht genug von arabischer Kultur hat, kann im Anschluss noch Heritage Village besichtigen. Vom Dubai Museum benötigt man etwa 20 Minuten zu Fuß, dabei geht es in nördlicher Richtung immer am Creek entlang. Der Eintritt ist umsonst und man erfährt etwas zur Geschichte der arabischen Beduinen und Perlentaucher.

6. Luxusluft am Burj al Arab schnuppern

Zugegebenermaßen ist der Eintritt in das legendärste Hotel der Stadt nicht umsonst. Vielmehr braucht man eine Zimmer- oder Restaurantreservierung, um überhaupt in die Nähe des Hotels mit den angeblich 7 Sternen zu gelangen (in Wahrheit hat es natürlich „nur“ 5 Sterne – 7 Sterne werden gar nicht vergeben). Wenn man allerdings in den nebenan befindlichen Souk Madinat geht, kann man nicht nur in einer tollen Atmosphäre bummeln und essen, sondern hat auch einen schönen Blick auf das Burj al Arab – gratis!

7. Schnee in der Wüste sehen

Bei Ski Dubai handelt es sich um eine ganz besonders skurrile Attraktion, wer kommt denn auch auf die Idee eine Skihalle mitten in die Wüste zu bauen? Bereits bei der Anfahrt zur Mall of the Emirates, in der sich die Skihalle befindet, kann man von der Straße die Piste ausmachen. Die Skihalle ist vom Einkaufszentrum durch eine riesige Glaswand getrennt, sodass man das bunte Treiben von außen beobachten kann. Für 200 AED (ca. 50 Euro) kann man selbst an dem Spektakel teilnehmen und auf Skiern oder einem Board die Pisten runterbrettern. In der nebenan befindlichen Aprés Bar warten dann Schoki mit Rum oder Glühwein zum Aufwärmen. Oder man geht einfach raus aus dem Einkaufszentrum. Da hat es dann nämlich auch mindestens 30 Grad.

8. Auf das richtige Pferd setzen

Wenn es sich nicht gerade um den World Cup, das höchst dotierte Pferderennen der Welt, handelt, ist der Eintritt zu den Pferderennen in Dubai kostenlos. Gleich zwei große Rennbahnen gibt es in der Stadt, den Jebel Ali Racecourse in Al Barsha und die Meydan Rennstrecke. Wetten ist selbstverständlich verboten, allerdings gibt es an jedem Renntag einen Wettbewerb. An diesem kann man kostenlos teilnehmen, indem man sechs mögliche Gewinnerpferde herauspickt. Rät man richtig, kann man einen Preis gewinnen. Übrigens: Der World Cup findet immer zum Ende der Rennsaison im März statt.

9. Blick auf die Skyline genießen

Den besten Ausblick auf die Skyline von Dubai Marina hat man von der Palm Jumeirah. Fährt man hier entlang des linken Crescents bis zum Ende, bietet sich ein toller Blick, den man darüber hinaus auch mit fast niemandem teilen muss. Wer den Ausblick bei einem Drink genießen möchte, sollte ins 101 im One&Only The Palm gehen.

10. Wüsten-Sundowner und Mezze kosten

Ein Wüstenausflug muss bei einem Besuch in Dubai dabei sein. Man hat die Möglichkeit, eine günstige Touristentour für ca. 30 Euro zu buchen, Dune Bashing, Bauchtanz sowie schlechtes Essen inklusive. Oder man fährt ins Bab al Shams Resort und genießt in der Rooftop-Bar einen Sundowner bei exzellenter arabischer Mezze.

11. Yoga am Strand ausprobieren

Das Sportangebot der Stadt, in der sich fast jeder ausschließlich mit dem Auto fortbewegt, ist überraschend groß und vielfältig – und manchmal sogar kostenlos. So wie die Yogastunden am JBR Beach, die in den Wintermonaten viermal wöchentlich von 7.00 bis 8.00 Uhr morgens angeboten werden.

12. Bestes Sushi der Stadt schlemmen

Exklusives Essen ist meistens ziemlich teuer. Am Strand von JBR gibt es mittags allerdings die Möglichkeit, eine Lunchbox mit 18 Sushis und 2 Vorspeisen für gerade einmal 14 Euro bei Sushi Art zu essen. Für diesen unschlagbaren Preis bekommt man zudem das beste Sushi der Stadt.

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