Reiseinformationen Dubai

Auch wenn die beste Reisesaison für die Vereinigten Arabischen Emirate inzwischen fast vorüber ist – anbei ein paar Tipps für den nächsten Dubai-Urlaub. Und ab Oktober geht es ja dann auch wieder los!

Visum & Zollvorschriften

Als deutscher Staatsbürger erhält man am Flughafen ein kostenloses Visum – man muss vorher nichts dafür beantragen. Das Visum berechtigt zu einem Aufenthalt von max. 90 Tagen. Nach Ablauf der 90 Tage muss man das Land für mind. 90 Tage verlassen. Manchmal wird ein Eyescan verlangt und hin und wieder wird man auch gefragt, in welcher Unterkunft man seinen Urlaub verbringen wird. Übrigens darf man Alkohol in die Vereinigten Arabischen Emirate mitbringen oder am Flughafen im Duty Free Geschäft kaufen. Erlaubt sind max. 4 l pro Person.


Wetter

Die beste Reisezeit für die Vereinigten Arabischen Emirate sind die Wintermonate von Ende Oktober bis Anfang April. Am schönsten ist es meist im November, wenn das Meer vom Sommer noch wunderbar warm ist und Temperaturen zwischen 25 und 30°C ins Freie locken. Im letzten Jahr war es Anfang November jedoch noch ungewöhnlich warm, während es im Januar mit 17-20°C tagsüber sowie teilweise unter 10 °C in der Nacht ungewöhnlich kalt war. Eine Jacke für die Abendstunden sollte daher im Gepäck nicht fehlen. Im Februar und März klettern die Temperaturen dann wieder auf 25 bis 30°C, ab April wird es meist noch wärmer. Für einen Besuch weniger zu empfehlen sind die Sommermonate Juni bis September. In dieser Zeit kann es mit Temperaturen von bis zu 50 °C nicht nur unerträglich heiß werden; mitunter herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, wodurch das Leben sich beinahe ausschließlich in klimatisierten Gebäuden abspielt. Ein Vorteil ist, dass die Luxushotels der Stadt während dieser Monate erschwinglich werden und zudem überall wenig los ist.


Kleidung

Frauen müssen sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht verschleiern. Bikinis am Strand und in den Wasserparks sind erlaubt und abends sieht man in den Clubs und Bars viele kurze Röcke und schulterfreie Oberteile. Jedoch sollte man insbesondere in den Malls und konservativen Gegenden auf angemessene Kleidung achten. Kleider oder Röcke bis zum Knie sind in Ordnung, zudem sollte man die Schultern bedecken. Gerade in den Einkaufzentren sind lange Hosen und ein Pullover zum Überziehen jedoch empfehlenswert, da die Klimaanlagen empfindlich kalt eingestellt sind. Weibliche Gäste der Sheikh Zayed Grand Mosque in Abu Dhabi erhalten übrigens gegen ein Pfand eine Abaya zum Überziehen. Insgesamt geht es in Abu Dhabi kleidungstechnisch etwas konservativer zu als in Dubai.


Verhaltensregeln

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein muslimisches Land, aus diesem Grund müssen ein paar Verhaltensregeln beachtet werden. So sind Küssen und der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit verboten. Händchenhalten ist in Ordnung, von allem anderen sollte aber unbedingt abgesehen werden, da sonst empfindliche Strafen drohen könnten. Unverheirateten Männern und Frauen ist es zum Beispiel auch nicht gestattet, zusammenzuleben. Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist ebenfalls verboten. In den Hotelbars und Zuhause ist es jedoch kein Problem, sich das ein oder andere Gläschen zu genehmigen – so lange man danach nicht unangenehm in der Öffentlichkeit auffällt. Für den Besitz jeglicher Art von Drogen werden hohe Gefängnisstrafen verhängt. Beachtet werden sollte, dass darunter auch in Deutschland gängige Medikamentenwirkstoffe wie Codein fallen. Auch Speisemohn wird in den VAE als Droge betrachtet – Mohnbrötchen sollten also besser zuhause bleiben. Ebenso verboten sind Glücksspiel und Pornographie. Pokerchips und entsprechende Magazine werden daher vom Flughafenzoll beschlagnahmt. Zudem sind in Metro und Tram Essen, Trinken sowie das Kauen von Kaugummis nicht gestattet. Übrigens steht auch das Fluchen oder Beleidigen unter Strafe.

Besondere Regeln gelten darüber hinaus während des Ramadans. Im Jahr 2016 wird dieser voraussichtlich vom 6.6. bis 7.7. stattfinden – das genaue Datum erfährt man immer erst wenige Tage vorher, wenn das Mondsichtungskomitee getagt hat. Jedes Jahr verschiebt sich der Zeitraum um zwei Woche nach vorn. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist es während dieser Zeit nicht gestattet, in der Öffentlichkeit zu essen oder zu trinken, Kaugummi zu kauen oder laute Musik zu hören.


Kosten

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind generell teuer. Beinahe alle Lebensmittel müssen importiert werden und es herrscht ein allgemeiner Hang zu Luxus und Überfluss. Günstig sind lediglich:

  • Benzin (März 2016: 0,32 Euro/Liter)
  • Zigaretten (zwischen 1 und 2 Euro pro Schachtel)
  • Taxifahrten (Startpreis ca. 1 Euro; von Marina zum Flughafen DXB (40 km) ca. 25 Euro)
  • Metro & Tram (zwischen 0,50 und 1,70 Euro pro Fahrt)

Sehr teuer ist auch Alkohol (8 bis 10 Euro für ein Bier, Wein beginnt bei 8 Euro). Und obwohl es zahlreiche Einkaufszentren und keine Steuern gibt, sind auch Kleidung, Elektronik, etc. in der Regel teurer als in Deutschland. Schön ist hingegen, dass zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen kostenlos oder sehr günstig besucht werden können. Diese sind im folgenden Abschnitt mit $ gekennzeichnet.


Sehenswürdigkeiten

♥ Burj Khalifa ($$)

Mit vorheriger Reservierung kostet der Eintritt zur Aussichtsplattform At The Top etwa 25 Euro, ohne Reservierung sogar über 100 Euro. Sie befindet sich im 124. Stock und gewährt einen einmaligen Blick auf die Stadt und mit etwas Glück auch auf die World Islands. Wer noch höher hinaus möchte, kann auch At The Top Sky im 148. Stock besuchen. Kostenpunkt: 120 Euro mit Reservierung. Man kann das höchste Gebäude der Welt aber auch einfach nur von außen bestaunen, zum Beispiel vom Eingang des Souk al Bahar, der sich direkt gegenüber der Dubai Mall befindet. Wer auf den Höhenrausch nicht verzichten möchte, konnte bis Ende letzten Jahres auch im Hotel The Adress Downtown ganz kostenlos mit dem Aufzug in die Bar Neos fahren. Diese befand sich im 63. Stock und bot aufgrund der großen Panoramafenster einen tollen Ausblick auf den Burj Khalifa und Dubai Downtown. Man darf gespannt sein, ob dies nach der Neueröffnung des Hotels wieder möglich sein wird.

♥ Dubai Mall ($)

Natürlich kann man in der Dubai Mall ganz schön viel Geld liegen lassen – oder aber man konzentriert sich auf die „Sehenswürdigkeiten“ des Einkaufszentrums und lässt die Shops links liegen. Am beeindruckendsten ist wohl das riesige Aquarium, in dem man Haie, Rochen und Taucher stundenlang beobachten kann – und zwar völlig kostenlos. Wer mag, kann im Anschluss noch durch den nebenan befindlichen Gold Souk schlendern und sich im Anschluss die Klippenspringer anschauen. Für den Schluss aufsparen sollte man sich die Dubai Fountain – das Highlight schlechthin. Nach Einbruch der Dunkelheit „tanzen“ die Wasserfontänen des Brunnens ab 18 Uhr alle 30 Minuten zu arabischer aber auch bekannter Popmusik. Die Vorführungen finden immer zur vollen und zur halben Stunde statt. Die letzte Show ist um 23 Uhr. Es empfiehlt sich, schon etwas früher nach draußen zu gehen, um sich einen guten Platz zu sichern. Übrigens gibt es auch mittags zwei Shows: um 13.00 Uhr und 13.30 Uhr (freitags: 13.30 Uhr und 14.00 Uhr).

♥ Strandtag ($)

Die gute Neuigkeit: Die meisten Strände der Stadt können kostenlos besucht werden. Wer Handtuch, Sonnenschirm und Wasser selbst mitbringt, kann auf diese Weise einen wundervollen Tag am Strand, ganz ohne Geld auszugeben, genießen. Zu den beliebtesten Stränden zählt der Strand vor den Jumeirah Beach Residences (kurz: JBR Beach), wo es auch sanitäre Anlagen, Sportgeräte, Restaurants, Cafés und Liegewiesen gibt. Wer es etwas ruhiger mag, sollte dem Sufouh Beach einen Besuch abstatten (zwischen Burj al Arab und Palm Jumeirah; auf der Beach Road in Richtung Abu Dhabi führt nach der Bushaltestelle „Sufouh Road“ ein unbefestigter Weg zu dem einfachen Strand – sanitäre Einrichtungen gibt es hier nicht). Ebenfalls sehr beliebt ist der Kite Beach, der sich zwischen Burj al Arab und der Mercato Mall befindet. Hier kann man nicht nur entspannen, sondern auch den Kitesurfen zuschauen!

♥ Souks ($)

Ebenfalls völlig kostenlos ist ein Besuch der Souks der Stadt. Am besten begibt man sich dazu nach Deira, wo der Spice Souk und der Gold Souk angesiedelt sind. Hat man genug von Gewürzen und Glitter, kann man mit einem Abra, einem traditionell arabischen Holzboot, den Creek überqueren. Die Boote haben keinen festen Fahrplan, sondern legen immer dann ab, wenn sie voll sind. Dies ist in der Regel alle paar Minuten der Fall. Eine Überfahrt zur Dubai Old Souk Station kostet 1 AED, umgerechnet also gerade einmal 25 Cent. Auf der anderen Seite angekommen, kann man sich dem Old Souk von Bur Dubai widmen. Hier werden vor allem Tücher und Schals verkauft. Hartnäckiges Handeln wird belohnt: Für ein einfaches Seidentuch wollen die Händler oftmals 100 AED und mehr haben. Wer kurz vor Schluss oder außerhalb der Hauptreisezeit shoppen geht, kann den Preis mit etwas Geschick jedoch auf 12 bis 15 AED pro Tuch herunterhandeln. Am östlichen Ende des Old Souks befindet sich auch ein kleiner Hindu-Tempel, um den sich ein kleines „Little India“ mit allerlei Ständen angesiedelt hat. Beachtet werden sollte, dass die meisten Geschäfte der Souks  zwischen 13 und 16 Uhr sowie am Freitagmorgen geschlossen sind. Es empfiehlt sich daher, den Ausflug auf morgens (ab 10 Uhr) oder abends (zwischen 17 und 21 Uhr) zu legen.

♥ Bastakiya ($)

Im Anschluss an den Souk-Besuch bietet es sich an, durch die Gassen des Bastakiya-Viertels zu schlendern. Vom Old Souk geht es dazu immer in östlicher Richtung am Creek entlang. Die originalen, typisch-arabischen Häuser mit ihren signifikanten Windtürmen wurden liebevoll restauriert und können kostenlos bewundert werden. Zudem gibt es einige Kunstgalerien und kleinere Museen, wie das Coin Museum oder das Horse Museum. Ebenfalls in der Gegend befindet sich das Dubai Museum, das durch das große Holzboot vor seinen Eingangstoren sofort auffällt. Teile der originalen Stadtmauer verlaufen heute noch entlang des Museums, das zu einem günstigen Preis von 3 AED (ca. 0,80 Euro) besichtigt werden kann. Wer danach immer noch nicht genug von arabischer Kultur hat, kann im Anschluss noch Heritage Village besichtigen. Vom Dubai Museum benötigt man etwa 20 Minuten zu Fuß, dabei geht es in nördlicher Richtung immer am Creek entlang. Der Eintritt ist umsonst und man erfährt etwas zur Geschichte der arabischen Beduinen und Perlentaucher.

♥ Burj al Arab ($$$)

Wer das legendärste Hotel der Stadt  besichtigen möchte, braucht eine Zimmer- oder Restaurantreservierung. Ansonsten gelangt man nicht einmal in die Nähe des Hotels mit den angeblich 7 Sternen (in Wahrheit hat es natürlich „nur“ 5 Sterne – 7 Sterne werden gar nicht vergeben). Wenn man allerdings in den nebenan befindlichen Souk Madinat geht, kann man nicht nur in einer tollen Atmosphäre bummeln und essen, sondern hat auch einen schönen Blick auf das Burj al Arab – gratis!

♥ Ski Dubai ($$)

Bei Ski Dubai handelt es sich um eine ganz besonders skurrile Attraktion, wer kommt denn auch auf die Idee eine Skihalle mitten in die Wüste zu bauen? Bereits bei der Anfahrt zur Mall of the Emirates, in der sich die Skihalle befindet, kann man von der Straße die Piste ausmachen. Die Skihalle ist vom Einkaufszentrum durch eine riesige Glaswand getrennt, sodass man das bunte Treiben von außen beobachten kann. Für 200 AED (ca. 50 Euro) kann man selbst an dem Spektakel teilnehmen und auf Skiern oder einem Board die Pisten runterbrettern. In der nebenan befindlichen Aprés Bar warten dann Schoki mit Rum oder Glühwein zum Aufwärmen. Oder man geht einfach raus aus dem Einkaufszentrum. Da hat es dann nämlich auch mindestens 30 Grad.

♥ Pferderennen ($)

Wenn es sich nicht gerade um den World Cup, das höchst dotierte Pferderennen der Welt, handelt, ist der Eintritt zu den Pferderennen kostenlos. Gleich zwei große Rennbahnen gibt es in der Stadt, den Jebel Ali Racecourse in Al Barsha und die Meydan Rennstrecke. Wetten ist selbstverständlich verboten, allerdings gibt es an jedem Renntag einen Wettbewerb. An diesem kann man kostenlos teilnehmen, indem man sechs mögliche Gewinnerpferde herauspickt. Rät man richtig, kann man einen Preis gewinnen. Übrigens: Der World Cup findet immer zum Ende der Rennsaison im März statt.

♥ Marina Skyline ($)

Den besten Ausblick auf die Skyline von Dubai Marina hat man von der Palm Jumeirah. Fährt man hier entlang des linken Crescents bis zum Ende, bietet sich ein toller Blick, den man darüber hinaus auch mit fast niemandem teilen muss. Wer den Ausblick bei einem Drink genießen möchte, sollte ins 101 im One&Only The Palm gehen.

♥ Wüste ($$)

Ein Wüstenausflug muss bei einem Besuch in Dubai dabei sein. Man hat die Möglichkeit, eine günstige Touristentour für ca. 30 Euro zu buchen – Dune Bashing, Bauchtanz sowie schlechtes Essen inklusive. Oder man fährt ins Bab al Shams Resort und genießt in der Rooftop-Bar einen Sundowner bei exzellenter arabischer Mezze. Gute Wüstentouren (die allerdings auch ihren Preis haben) gibt es bei dem Anbieter Platinum Heritage. Hier zu empfehlen: Breakfast with the Bedouins. Nur wenige Touristen schaffen es so früh aus den Federn, sodass man mit ein wenig Glück eine Privattour erleben kann. Darüber hinaus gibt es in den frühen Morgenstunden in der Wüste auch am meisten zu sehen.

♥ Yoga am Strand ($)

Das Sportangebot der Stadt, in der sich fast jeder ausschließlich mit dem Auto fortbewegt, ist überraschend groß und vielfältig – und manchmal sogar kostenlos. So wie die Yogastunden am JBR Beach, die in den Wintermonaten viermal wöchentlich von 7.00 bis 8.00 Uhr morgens angeboten werden.

♥ Wasserparks ($$)

Wer auf der Suche nach Action ist, wird in Dubais Wasserparks fündig. Der Wild Wadi Waterpark befindet sich direkt neben dem Burj al Arab, ist meiner Meinung aber der langweiligere der beiden Parks. Darüber hinaus gibt es hier auch kaum Sonnenliegen und keinen Strandzugang, sodass man zwischendurch nur schwer Relaxen kann. Schöner ist hingegen der Aquaventure Wasserpark beim Atlantis Hotel auf der Palmeninsel. Hier gibt es mit Freefall-Rutsche und Haifischbecken deutlich mehr zu erleben, außerdem kann man am Sandstrand entspannen. Wer eine günstige Alternative sucht, kann auch ins Nachbaremirat Umm al-Quwain fahren, wo sich der Dreamland Aqua Park befindet. Die Rutschen sind im Vergleich zwar etwas veraltet, dafür muss man hier aber kaum anstehen. Weiterer Pluspunkt: die Poolbar. Neuestes Mitglied der Truppe ist übrigens die Yas Waterworld in Abu Dhabi. Und wer gerne auf einer künstlichen Welle reitet oder Wildwasserrafting ausprobieren möchte, kann dies im Wadi Adventure in der Oasenstadt Al Ain.

♥ Big Bus Tour ($$)

Ideal, um sich einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen, ist die Big Bus Tour. Dabei ist es fast unmöglich, alle Routen an einem Tag abzufahren. Palmeninsel, Marina, Downtown, Old Dubai, Festival City und das Nachbaremirat Sharjah sind nur einige Beispieldestinationen. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte daher auf jeden Fall zu einem 48-Stunden-Ticket greifen. Eine der Buslinien führt übrigens auch raus in die Wüste. Mit der „Desert Sunset Tour“ gelangt man zum Al Sahra Resort, das wunderschön zwischen den Dünen gelegen ist. Im Resort selbst geht es mit Kamelreiten, Falkenshow und Hennamalereien zwar schon ziemlich touristisch zu. Wer den Blick weg vom Spektakel in die Wüste richtet, wird dennoch belohnt. Mit ein wenig Glück bekommt man hier nämlich sogar wilde Gazellen zu Gesicht.

♥ Kamele ($ – $$$)

Die meisten Besucher wollen während ihres Dubai-Urlaubs unbedingt auch ein Kamel sehen – oder darauf reiten. Am einfachsten kann man dieses Vorhaben am Strand von JBR durchführen, wo täglich ein Kameltreiber mit seinen beiden haarigen Freunden auf Touristen wartet. Wer es etwas authentischer mag, ist hingegen auf einem Kamelrennen gut aufgehoben. Diese finden in den Wintermonaten regelmäßig freitags in den frühen Morgenstunden (ab ca. 6 Uhr) auf dem Al Marmoum Camel Racetrack statt. Der Eintritt ist kostenlos. Das richtige Wüstenerlebnis auf dem Kamelrücken gibt es natürlich auch. Ausreiten und Champagnerpicknick zwischen Dubais Dünen sind da selbstverständlich mit dabei – und haben ihren Preis.

♥ Reiten ($$$)

Wer sich nicht ganz so hoch hinaus traut, kann die Wüste auch vom Pferderücken aus entdecken. Nach zahlreichen Tests am schönsten befunden: das Al Sahra Desert Resort. 90 Minuten lang können sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene (in getrennten Gruppen) auf Araberpferden durch die Dünen reiten. Ein einmaliges Erlebnis.

♥ Surfen ($$)

Richtige Wellen hat Dubai leider (noch?) nicht zu bieten. Surfen kann man aber trotzdem. Entweder am Kitebeach – beim Kitesurfen oder auf der künstlichen Welle eines Bootes beim Wakesurfen. Wer es etwas ruhiger mag, kann sich auch nur am JBR-Strand ein Stand-up-paddle-Brett leihen und selbst lospaddeln. Ein Geheimtipp für alle Fitnessfreaks: Im Hilton Doubletree in JBR kann man jeden Samstagmorgen auch an Yogastunden auf Surfbrettern (SUP Yoga) teilnehmen (Watercooled UAE, Voranmeldung erforderlich).

♥ Bootstour ($-$$$)

Die günstigste Variante auf Dubais Gewässern zu schippern sind die Abras am Creek. Für gerade einmal 1 AED setzen einen die kleinen Holzboote am anderen Ufer ab. Wer den Ausflug aufs Wasser mit einem guten Abendessen kombinieren möchte, sollte hingegen ein Dinner auf Bateaux Dubai buchen. Das verglaste Schiff fährt nicht nur alle Sehenswürdigkeiten am Creek ab, sondern bietet darüber hinaus auch ein exklusives Dinner (à la carte) mit Leckereien wie Jakobsmuscheln oder Hummer an. Wer lieber die Fluten der Marina erkunden möchte, ist bei Captain Jack gut aufgehoben. Die Dhow mit den Sitzsäcken fährt stündlich zwischen 11 und 23 Uhr am Marina Walk gegenüber von Starbucks ab. Und wenn Geld keine Rolle spielt (oder man genügend Freunde zusammentrommeln kann), chartert man einfach gleich eine komplette Jacht, z.B. bei Exklusive Yachts.

♥ Palm Jumeirah ($ – $$)

Den besten Blick auf die palmenförmige Insel hat man von der Monorail (wenn man Flüge im Wasserflugzeug nicht dazu zählt), die direkt auf die Palmeninsel fährt. Dort angekommen, bietet sich eine Erkundung des Atlantis-Hotels an. Entweder bei einem Sundowner am Nasimi Beach oder bei einem Abstecher zu den Lost Chambers, einem Aquarium der besonderen Art.

♥ The World Islands ($$)

Eine weitere Attraktion, die vielen aus Medienberichten bekannt sein dürfte, sind die World Islands. Leider sind diese immer noch nicht bewohnt – auch wenn ein gewisser Österreicher gerade fleißig daran arbeitet, dass sich das bald ändert. Mit einer Ausnahme: Lebanon Island gibt es bereits. Ein Tagesausflug beinhaltet die Fahrt zur Insel sowie Entspannung im hauseigenen Beach Club. Öffnungszeiten: Täglich 11-18 Uhr.


♥ Hotels

$ Jannah Place Marina (ab 90 Euro/Nacht; Dreibettzimmer möglich)

$$ Byblos Hotel Marina (ab 150 Euro/Nacht im Doppelzimmer)

$$$ Anantara Dubai The Palm (ab 220 Euro/Nacht)

$$$ Jumeirah Zabeel Saray (ab 280 Euro/Nacht im Doppelzimmer)


♥ Restaurants

$ Harput Restaurant* (Türkisch, bei Mall of the Emirates) | Kif Kif* (Marokkanisch, Dubai Marina)

$$  Massimo’s* (Italienisch, Dubai Marina) | Sushi Art* (Japanisch, The Beach) | Pizza Express (Italienisch, JLT) | Al Hallab* (Libanesisch, Dubai Mall) | Bob’s Fish & Chips* (Seafood, Marina)

$$$ Traidor Vics (Polynesisch, Souk Madinath, u.a. beste Cocktails der Stadt) | Sicilia (Italienisch, Mövenpick Ibn Battuta)| Prime 68 (Steakhouse, Marriott Marquis Hotel SZR)


♥ Clubs

$ Nell Gwynn (Byblos Hotel Marina, Live-Band, Flasche Wein ab 110 AED) | Odd Spot (Al Nasr Leisureland, Philipino Live Band)

$$ Barasti (Bar und Club mit Live-Musik am Strand von Marina)

$$$ Mahiki (Jumeirah Beach Hotel)


♥ Brunches

$ Shanghai Chic (Chinesisch und Japanisch, Mövenpick Ibn Battuta, täglich unlimited Tasting Night inkl. Alkohol 299 AED, 19- 23 Uhr)

$$ Amwaj Rotana, Marina (Italienisch, Japanisch, Steak. 320 AED inkl. Alkohol)

* ohne Alkohollizenz

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